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Venezuela: Drei Abgeordnete in Caracas verletzt - neue Plünderungen

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Venezuela: Drei Abgeordnete in Caracas verletzt - neue Plünderungen

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Bei Protesten von Regierungsgegnern sind in der venezolanischen Hauptstadt Caracas drei oppositionelle Abgeordnete verletzt worden. Mehrere Dutzend Oppositionelle hatten zuvor versucht, zur Wahlbehörde vorzudringen, um eine zügige Überprüfung der Unterschriftenlisten für ein Referendum gegen Präsident Nicolás Maduro zu fordern. Dabei wurde der Fraktionschef des Oppositionsbündnisses MUD, Julio Borges, von paramilitärischen Regierungsanhängern geschlagen:

“Wir fordern nur das Recht auf ein Referendum, wie es in Artikel 72 steht. Das Referendum bedeutet Frieden.”

Auch ein geplanter Demonstrationszug von Studenten zur Wahlbehörde mündete in gewalttätige Ausschreitungen. Sicherheitskräfte verhinderten den Aufmarsch im Eingangsbereich der Universität Caracas, es kam zum Einsatz von Tränengas. Berichte über Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Die Oppositionellen verlangen die Durchführung der Volksabstimmmung noch in diesem Jahr und werfen der Regierung eine Verschleppung des Referendums vor. Für das Abwahlverfahren gegen Maduro sammelte die Opposition 1,85 Millionen Unterschriften.

Das Wahlamt muss nun einen Termin festlegen, an dem die Unterzeichner persönlich die Echtheit ihrer Unterschrift bezeugen und sich mit Fingerabdruck registrieren lassen.

Infolge der schlechten Versorgungslage in Venezuela nehmen Plünderungen zu. In Caracas brachen mehrere Unbekannte Lastwagen auf, in denen sie Lebensmittel und andere Waren vermuteten.

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