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Syrien: IS-Miliz verübt koordinierten Terroranschlag in Schiiten-Hochburg von Damaskus

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Syrien: IS-Miliz verübt koordinierten Terroranschlag in Schiiten-Hochburg von Damaskus

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In der syrischen Haupstadt sind bei einem koordinierten Terroranschlag der IS-Miliz wahrscheinlich mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Wie Amaq, das den sunnitischen Dschihadisten nahestehende Nachrichtennetzwerk schrieb, seien an dem Angriff zwei Selbstmordattenäter sowie Untergrundkämpfer beteiligt gewesen, die ein mit Sprengstoff beladenes Auto zündeten.

Staatsmedien berichteten zunächst von mindestens acht Opfern. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Großbritannien spricht von mindestens 20 Toten und zahlreichen Schwerverletzten.

Die Anschläge ereigneten sich in einer belebten Straße nahe des Sayeda-Zeinab-Moschee, einem der wichtigsten schiitischen Heiligtümer des Landes im Süden der Hauptstadt. Schiitische Kämpfer aus dem Iran, Irak oder Afghanistan besuchen den Schrein häufig, bevor sie an der Seite der Assad-Truppen an die Front ziehen.

Die stark bewachte Gegend ist auch eine Hochburg der schiitischen Hisbollah, die mutmaßlich vom Iran unterstützt wird und ebenfalls für das Regime kämpft. In dem Viertel wurden bereits mehrere Terroranschläge verübt.

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