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IS-Miliz gerät in Libyen weiter unter Druck

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IS-Miliz gerät in Libyen weiter unter Druck

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In der libyschen Küstenstadt Sirte versuchen mit der Einheitsregierung verbündete Truppen weitere Geländegewinne zu erzielen. Sie haben nach teilweise heftigen Kämpfen offenbar das Hafengebiet und mehrere Stadtteile von der Miliz Islamischer Staat erobert.

Der UN-Vermittler für Libyen, Martin Kobler, erklärte, die schnellen Fortschritte der regierungstreuen Truppen seien beeindruckend. Gleichzeitig mahnte Kobler, zivile Opfer bei den Gefechten um die Stadt zu vermeiden und geltende Menschenrechte zu respektieren. Zudem wolle er sich für die schnelle Lieferung von Medikamenten einsetzen.

Sirte liegt im Zentrum eines von der IS-Miliz kontrollierten, bis zu 200 Kilometer langen Küstenstreifens. Die vollständige Einnahme der IS-Hochburg wäre ein schwerer Schlag für die Dschihadisten.

Zu Kämpfen kommt es seit mehreren Tagen auch in der östlich von Sirte gelegenen Küstenstadt Bengasi. Dabei sollen sieben Zivilisten getötet und acht weitere verletzt worden sein.

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