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"Eurosatory" in Paris: Rüstungsindustrie hat Hochkonjunktur

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"Eurosatory" in Paris: Rüstungsindustrie hat Hochkonjunktur

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Frieden statt Panzer – die Eröffnung der internationalen Rüstungsmesse Eurosatory in Paris ist von Protesten begleitet worden. Angesichts von Krisen, Krieg und Terror hat die Waffenindustrie Hochkonjunktur, das teilte der britische Branchendienst Jane’s in seinem aktuellen Bericht mit. Noch nie sei der Markt so sehr gewachsen, wie im vergangenen Jahr.

Das gefällt nicht allen. Ein Demonstrant sagte in Paris: “Ich arbeite in Konfliktzonen, wo man sehen kann, zu welchen Problemen Waffen und falsche Sicherheit führen können. Dass Sicherheit wichtig ist, verstehe ich. Menschen wollen sich sicher fühlen, aber es gibt andere Wege das zu erreichen. Ich arbeite viel mit Flüchtlingen, die wegen der Waffen, die hier verkauft werden, viel erleiden müssen.”

Gastgeberland Frankreich profitiert laut Jane’s besonders vom Wachstum der Rüstungsindustrie. Das Land hat 2015 mehr als ein Drittel so viele Waffen mehr verkauft wie noch 2014, könnte 2018 Russland als zweitgrößten Waffenexporteur der Welt ablösen und damit auch Deutschland auf dem dritten Platz überholen. Weltgrößter Waffenexporteur sind die USA.

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