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Rajoy im Schussfeuer: einzige TV-Debatte vor Neuwahlen in Spanien

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Rajoy im Schussfeuer: einzige TV-Debatte vor Neuwahlen in Spanien

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Bei der einzigen Großdebatte in Spanien vor dem Urnengang am 26. Juni ist vor allem Ministerpräsident Mariano Rajoy von seinen drei wichtigsten Rivalen kritisiert worden. Am Pranger standen die vielen Korruptionsaffären bei Rajoys konservativer Volkspartei (PP) sowie die Spar- und
Arbeitsmarktpolitik des Regierungschefs.

Einen Debattensieger habe es jedoch nicht gegeben, stimmten die meisten Medien überein.

Alle vier Teilnehmer waren sich einig, dass es nach der Neuwahl zur Bildung einer Regierung kommen und auf keinen Fall ein dritter Urnengang binnen weniger Monate nötig sein werde. Laut Medien sind aber auch Ende Juni keine klaren Mehrheitsverhältnisse zu erwarten.

Spanien steht vor der ersten Neuwahl seiner Geschichte. Am 20.Dezember hatte die PP als stärkste Kraft 28,7 Prozent bekommen, die absolute Mehrheit aber verloren. Rajoy fand danach keinen
Bündnispartner. Trotz eines Pakts mit den liberalen Ciudadanos (Bürger) von Albert Rivera scheiterte auch Sozialisten-Chef Pedro Sánchez mit dem Versuch der Bildung einer Regierungskoalition.

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