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Verkauf von Alkohol in mehreren EM-Gastgeberstädten eingeschränkt

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Verkauf von Alkohol in mehreren EM-Gastgeberstädten eingeschränkt

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Angesichts der Gewaltausschreitungen im Rahmen der Fußball-EM soll in einigen Gastgeberstädten nun der Verkauf von Alkohol eingeschränkt werden.

Betroffen sind Paris, Lyon, Lille, Marseille, Saint-Étienne und Toulouse.

Die Regelungen können in jeder Stadt anders ausfallen und auf bestimmte Orte oder Personengruppen beschränkt sein.

In Lille werden die Bars am Mittwoch und Donnerstag um Mitternacht schließen.

Bei den meisten Fans stoßen die Maßnahmen auf Unverständnis. In Lille sagten einige englische und walisische Fans, dass alles friedlich sei, und sie das Verbot als überzogen empfänden.

Um für die Sicherheit in den Städten, den Stadien und auf den Fanmeilen zu sorgen, sollen zudem zusätzliche Polizisten eingesetzt werden.

Experten bezweifeln allerdings, dass der Alkohol bei den Ausschreitungen – etwa zwischen Russen und Engländern in Marseille – eine entscheidende Rolle spielte. Bei den gewalttätigen Fans soll es sich um Hooligans gehandelt haben, die bewusst die Schlägerei suchten.

Französische und britische Behörden arbeiten nach eigenen Angaben zusammen, um englische Fans zu bitten, erst nach Lens zu kommen, wenn russische Anhänger das nahegelegene Lille am Donnerstag verlassen haben.

Damit soll verhindert werden, dass große Gruppen von Fans aufeinandertreffen und es erneut zu Gewalt kommt.

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