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Französischer Premierminister: Dschihadistische Bedrohung wird eine Generation lang anhalten

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Französischer Premierminister: Dschihadistische Bedrohung wird eine Generation lang anhalten

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Mit Schweigeminuten und Blumentributen haben französische Regierung und Polizei der Opfer des Messerangriffs von Paris gedacht. Am Montagabend hatte ein 25 Jahre alter Franzose im Pariser Vorort Magnanville einen Polizisten und dessen Partnerin getötet. Larossi Abballa war als radikal polizeibekannt und 2013 schon einmal im Zusammenhang mit Terrorismus zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt worden. Seit Anfang des Jahres wurde im Zuge weiterer Ermittlungen sein Telefon abgehört. Drei Wochen vor dem Angriff bekannte er sich zur IS-Miliz.

Premierminister Manuel Valls rechnet damit, dass es lange Zeit – eine ganze Generation – brauchen wird, bis die Gefahr dschihadistischer Angriffe gebannt ist: “Andere unschuldige Menschen werden sterben. Das auszusprechen fällt schwer. Man kann mich – und das verstehe ich – beschuldigen, noch mehr Angst zu schüren als schon besteht. Aber unglücklicherweise ist das die Realität. Das ist die Sache einer ganzen Generation”, erklärte Valls dem Rundfunksender franceinfo.



Am Dienstag wurden drei Männer in Gewahrsam genommen, die dem mutmaßlichen Attentäter nahestehen. Es handle sich um Männer im Alter von 27, 29 und 44 Jahren.

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