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Krise in Venezuela: Anhänger demonstrieren für Maduro

Präsident kündigt Dialog mit USA an

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Krise in Venezuela: Anhänger demonstrieren für Maduro

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In Venezuelas Hauptstadt Caracas haben Anhänger der Regierung für Präsident Nicolas Maduro demonstriert. Maduros Regierung ist unter Druck, die Opposition und große Teile des Volkes fordern ein Referendum über die politische Zukunft des Präsidenten. Doch die Volksabstimmung kommt nicht voran, Regierungskritiker berichten, die Wahlkommission erkläre Stimmen für ungültig. Maduro selbst versucht aus politischem Kalkül, das Referendum bis ins nächste Jahr hinauszuzögern – dann nämlich könnte seine Partei noch bis zum Ende der derzeit laufenden Amtszeit regieren.

Maduro hat unterdessen angekündigt, den Dialog mit den USA wieder aufnehmen zu wollen, nur Stunden, nachdem er sich eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes verbeten hatte.

US-Außenminister John Kerry hatte das Referendum am Montag für gerechtfertigt erklärt und gefordert, die venezolanische Regierung solle politische Gefangene freilassen, die Meinungsfreiheit respektieren und die Lebensmittelknappheit in dem sozialistischen Land beenden. Beide Länder hatten 2010 ihre Botschafter zurückgezogen.

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