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Preise in der Eurozone geben weiter nach

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Preise in der Eurozone geben weiter nach

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Inflation negativ: In der Eurozone sind im Mai die Preise nochmal gesunken. Im Jahresvergleich zahlten die Verbraucher im gemeinsamen Währungsgebiet um 0,1 Prozent weniger für ihren Warenkorb, so das europäische
Statistikamt Eurostat . Im April waren die Preise um 0,2 Prozent gesunken.

In erster Linie drückten niedrige Energiepreise, etwa für Gas, auf die Teuerungsrate. Die Preise für Mieten und Tabak stiegen dagegen im Schnitt. Die Europäische Zentralbank (EZB) peilt knapp zwei Prozent Inflation an. Dieses Ziel wird seit geraumer Zeit verfehlt, deswegen lockerte die Notenbank ihre Geldpolitik.

Dauerhaft schrumpfende Preise – eine so genannte Deflation – gelten
als Gefahr für das Wirtschaftswachstum. Verbraucher und Unternehmen
könnten Ausgaben und Investitionen aufschieben, weil sie weiter
sinkende Preise erwarten, und damit eine verhängnisvolle Spirale aus
verfallenden Preisen und schrumpfender Wirtschaft auslösen.

su mit dpa

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