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Nach 10 Jahren: Thea und Günther Jauch verlieren Hochzeitsfoto-Streit

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Nach 10 Jahren: Thea und Günther Jauch verlieren Hochzeitsfoto-Streit

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Der Streit zwischen dem Ehepaar Jauch und der Zeitschrift “Bunte” um eine Foto-Reportage über die Hochzeit des Paares ist jetzt vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg abgewiesen worden. Das Europäische Gericht will sich nicht mit dem mittlerweile zehn Jahre zurückliegenden Fall befassen.

Im Sommer 2006 hatte der damals fast 50-jährige Günther Jauch im Schloss Belvedere auf dem Pfingstberg in Potsdam – einer der schönsten Stellen unweit von Berlin – seine langjährige Lebensgefährtin Thea Sihler geheiratet. Das Brautpaar hatte im Vorfeld bekanntgegeben, es wolle keine Berichte von der Trauung. “Bunte” hatte sich über dieses “Verbot” hinweggesetzt und trotzdem einen Artikel mit Fotos veröffentlicht.

Die Jauchs verklagten dann die Zeitschrift auf Schadensersatz in Höhe von 250.000 Euro und ein Schmerzensgeld von 75.000 Euro. Der Streit ging durch mehrere Instanzen: am Ende hatten der Bundesgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht in Deutchland es abgelehnt, sich mit dem Fall zu befassen. Ein Berufungsgericht hatte zvor geurteilt, dass Günther Jauch ein bekannter und einflussreicher TV-Moderator sei und das Interesse der Öffentlichkeit von daher legitim.

Das Ehepaar Jauch ist bekannt dafür, gegen Berichte über ihr Privatleben und das ihrer vier Kinder gerichtlich vorzugehen. Die Jauchs haben neben den beiden leiblichen Töchter Svenja (geb. 1989) und Kristin (geb. 1993) zwei jüngere Adoptivtöchter Katja und Mascha. Schon ein Streit um die Nennung einer der Töchter war bis vor den BGH gegangen.

Neben ihrem Anwesen in einer Promi-Siedlung in Potsdam hat die Familie Jauch laut Presseberichten auch ein Weingut an der Saar.

Nach der Gerichtsentscheidung gibt es wieder viele Berichte über die Familie Jauch.

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