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Cannabis-Joint-Venture: Microsoft kooperiert mit spezialisiertem Startup

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Cannabis-Joint-Venture: Microsoft kooperiert mit spezialisiertem Startup

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Der Technologieriese Microsoft wird Teil des Geschäfts mit legalem Cannabis. Der Konzern kooperiert mit einem Start-up, das Software für die in den USA boomende Cannabisindustrie entwickelt.

Die Software – ein neues Produkt in Microsofts Cloud-Computing-Geschäft – soll Staaten zu helfen, den erlaubten Konsum für medizinische Behandlung oder Rekonvaleszenz unter Kontrolle zu behalten.

Microsoft werde dabei helfen, die Software bei den zuständigen Stellen zu vermarkten, so das Unternehmen Kind Financial in Kalifornien. Die Beteiligten würden vor allem gern aus ihrem halblegalen Graubereich auftauchen, mit dem viele Banken bisher nichts zu tun haben wollen.

“Jedes Unternehmen, das im Bereich Cannabis arbeitet, ruft laut nach Legitimität”, so David Dinenberg, Gründer und Geschäftsführer von Kind: “Ich möchte gerne glauben, dass jetzt der erste von vielen Dominosteinen fällt.”

Kind bietet eine Reihe von Produkten für Marihuana-Verkäufe an, auch Geldautomaten-ähnliche Verkaufsstellen.

Laut US-Bundesgesetz ist der Verkauf von Cannabis in den USA zwar nicht erlaubt. Allerdings haben einige US-Bundesstaaten den Verkauf der Droge im Alleingang legalisiert. In Colorado, Oregon und Washington darf Cannabis bereits gehandelt werden. Kalifornien und eine Handvoll weiterer Bundesstaaten stimmen in diesem Herbst darüber ab.

Der Marihuana-Umsatz in den USA könnte in diesem Jahr von 4,25 auf 5,76 Milliarden Euro springen, schätzt Matthew A. Karnes (Green Wave Advisors), Spezialist für das Marihuana-Geschäft. Bis 2020 könnten daraus 22,18 Milliarden Euro werden, wenn die kalifornischen Wähler Marihuana als Reha-Maßnahme in diesem Jahr genehmigen, wie allgemein erwartet wird.

su mit Reuters

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