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Charmeoffensive gegen "Brexit": IWF-Chefin Lagarde wünscht "bon courage"

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Charmeoffensive gegen "Brexit": IWF-Chefin Lagarde wünscht "bon courage"

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht in dem Votum der Briten über den EU-Ausstieg eine Gefahr für die Euro-Zone.

Stimmten die Briten am 23. Juni für einen “Brexit” oder falle das Ergebnis auch nur knapp aus, könnte das die ohnehin bestehenden Spannungen in der Währungszone vergrößern, “was zu weiterer Euro-Skepsis und Unsicherheit beitragen könnte”, heißt es in einer Analyse des Fonds. Die Euro-Zone steht demnach an einer entscheidenden Weggabelung. Die wachsenden politischen Probleme innerhalb der Union und die größer werdende Euro-Ablehnung hätten die Handlungsfähigkeit beschädigt und die Währungszone noch angreifbarer gemacht.

Die Euro-Länder forderte der IWF auf, den Währungsraum mit zentralen Maßnahmen zur Nachfragestärkung sowie mehr Gemeinsamkeiten beim Schultern von Risiken attraktiver zu machen. Auch der Mix von Strukturreformen, finanzpolitischen Impulsen und Anpassungen, etwa bei hochverschuldeten Ländern, müsse besser werden.

Der IWF hatte den Bericht über die britische Wirtschaft wegen des Mordes an der Labour-Abgeordneten und “Remain” Kämpferin Jo Cox für 24 Stunden auf Eis gelegt.

“Es heißt, dass es “großen Mut braucht, die Welt in all ihrer angekratzten Pracht zu sehen, und sie immer noch zu lieben”, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde in Wien.

“Nur Mut” wünschte die Französin schließlich “unseren europäischen Mitbürgern aus Großbritannien!”

su mit Reuters

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