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Irakischer Regierungschef verkündet "Befreiung der Stadt Falludscha"

Die irakische Armee und ihre Verbündeten stehen offenbar unmittelbar vor der Rückeroberung der Stadt Falludscha aus den Händen der Miliz Islamischer Staat.

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Irakischer Regierungschef verkündet "Befreiung der Stadt Falludscha"

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Die irakische Armee und ihre Verbündeten stehen offenbar unmittelbar vor der Rückeroberung der Stadt Falludscha aus den Händen der Miliz Islamischer Staat. Das US-Verteidigungsministeriums bestätigte, dass irakische Truppen das Zentrum Falludschas eingenommen hätten. Sie arbeiteten nun daran, die Terrormiliz auch aus den übrigen Stadtteilen zurückzudrängen.

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"Der Feind kollabiert"

Ein hoher irakischer Offizier erklärte, rund 90 Prozent Falludschas seien unter Kontrolle gebracht worden:

_“Der Feind kollabiert. Sie haben die Kontrolle über ihre Kämpfer verloren. Einige sind auf der Flucht, andere wurden durch Luftangriffe getötet. Ich glaube, die feindlichen Linien werden sich innerhalb der nächsten Stunden auflösen.”

Rund vier Wochen nach Beginn der Offensive verkündete Ministerpräsident Haidar al-Abadi am Freitagabend bereits “die Befreiung der Stadt Falludscha”. Nächstes Ziel sei die nordirakische IS-Hochburg Mossul.

Der Vormarsch der Regierungskräfte ging zuletzt deutlich langsamer voran, weil die Dschihadisten Sprengfallen gelegt und Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzt hatten.

Der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zufolge flohen seit Beginn der Offensive mehr als 40.000 Menschen unter Lebensgefahr aus Falludscha. Etwa ebenso viele Zivilisten könnten sich laut Medienberichten noch in der Stadt aufhalten.