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Massenproteste: Krisentreffen in Frankreich ohne Ergebnis

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Massenproteste: Krisentreffen in Frankreich ohne Ergebnis

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Krisentreffen in Frankreich: Die Regierung hat sich mit Vertretern einer der Gewerkschaften getroffen, die zu den wichtigsten Organisatoren der derzeitigen Massenproteste zählt. Es war das erste Treffen seit drei Monaten. Die Proteste richten sich gegen die geplante Lockerung des Arbeitsrechts. Der Chef der Gewerkschaft CGT, Philippe Martinez, sagte nach dem Treffen: “Wir kamen mit Vorschlägen. Wir haben Lösungen angeboten, aber wir sind nicht die Regierung. Momentan gibt es keinen Grund, weder die Mobilisierung, noch die angekündigten Streiktage zurückzunehmen.”

Die Gewerkschaften haben für den 23. und den 28. Juni zu einem Generalstreik aufgerufen. Arbeitsministerin Myriam El Khomri bezeichnete das ergebnislos verlaufene Treffen als konstruktiv. “Die Betriebsvereinbarung hat Vorrang. Das ist der Standpunkt der Regierung, denn es scheint uns wichtig, den Unternehmen mehr Raum zu geben, damit sie atmen können.” Diese Woche war es während der Proteste gegen die umstrittene Arbeitsmarktreform zu neuen Ausschreitungen gekommen. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften waren am Dienstag mindestens 40 Menschen verletzt worden.

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