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Orlando-Massaker: Obama fordert erneut schärfere Waffengesetze

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Orlando-Massaker: Obama fordert erneut schärfere Waffengesetze

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Nach dem Massaker in einem Szeneclub in Orlando haben Familien die ersten der 49 Opfer beigesetzt. US-Präsident Barack Obama kam in Florida mit einigen Überlebenden und Familien von Opfern zusammen. Im Rahmen einer Trauerfeier sagt Obama, die USA würden weitere Massaker wie in Orlando erleben, wenn nichts gegen Waffengewalt und einheimischen Terrorismus unternommen werde.

“Die Toten und Verletzten wurden von einem einzelnen Killer mit einem Sturmgewehr niedergeschossen. Vielleicht waren die Motive dieses Killers andere, als die der Massenmörder in Aurora oder Newtown. Aber die Instrumente des Todes waren fast die gleichen”, sagte Obama. “Diejenigen, die den leichten Zugang zu solchen Waffen verteidigen, sollten diese Familien hier treffen und erklären, warum das Sinn machen soll.”

Der Täter Omar Mateen hatte in der Nacht auf Sonntag in einem bei Schwulen und Lesben beliebten Nachtclub 49 Menschen getötet und 53 verletzt. Auch am 9/11-Memorial in New York wurde der Opfer gedacht. Es ist das schwerste Massaker dieser Art in der jüngeren Geschichte des Landes.

Der 29-Jährige hatte während seines Angriffs die Polizeinotrufnummer gewählt und sich dabei sowohl zur IS-Miliz, zur rivalisierenden Nusra-Front als auch zu den Boston-Attentätern bekannt. Augenzeugen wollen ihn zuvor mehrfach im “Pulse”-Nachtclub als Gast gesehen haben. Sein Tatmotiv ist noch nicht abschließend geklärt.

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