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"Suburra - Schwarzes Herz von Rom"

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"Suburra - Schwarzes Herz von Rom"

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Tief in die Abgründe der römischen Halb- und Unterwelt führt der italienische Thriller “Suburra” basierend auf der gleichnamigen Literaturvorlage von Carlo Bonini und Giancarlo De Cataldo, die wegen ihrer authentischen Darstellung des kriminellen Lebens in Rom für viel Wirbel sorgte. “Suburra – Schwarzes Herz von Rom” lautet der deutsche Titel des Romans.

Auch der Film von Stefano Sollima setzt auf Authentizität : Korruption, Prostitution, Mafia, Mord und Totschlag. Damit wollte er aber keinesfalls Rom-Touristen verschrecken, so der Regisseur.

Stefano Sollima: “Es ist ein unkonventioneller, nur kaum dargestellter Aspekt der Stadt. Natürlich kennen Sie die andere Seite Roms, eine schöne Stadt mit historischen Monumenten. Aber Rom ist mehr als das. Es ist eine Riesenmetropole, die von unterschiedlichen Mächten beherrscht wird, die sich gegenseitig bekämpfen, um eine Art Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.”

Schauspieler Perfrancesco Favino fügt hinzu: “Rom ist eine wunderschöne Stadt. Sie werden nichts von alledem erleben, wenn Sie Rom besuchen oder nachts spazieren gehen. Wie in jeder Großstadt auf der Welt, gibt es versteckte Seiten, korrupte Politiker und Orgien, mit denen Sie nie in Kontakt kommen werden, es sei denn, Sie wünschen das.”

Ein brutaler Bandenkrieg erschüttert die Straßen. Der wahre Grund hinter der Fehde ist ein riesiges Bauvorhaben, das die Peripherie Roms bis zur Küste in eine Art Las Vegas verwandeln soll.

Der Film lief im vergangenen Herbst erfolgreich in den italienischen Kinos und wird derzeit auf eine Serie mit 10 Folgen erweitert, die 2017 im italienischen Bezahlfernsehen laufen soll.

“Suburra” ist Ende Juni auf dem Filmfest in München zu sehen.

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