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Razzien in Belgien: Zwölf Terror-Verdächtige wegen "unmittelbarer Gefahr" verhaftet

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Razzien in Belgien: Zwölf Terror-Verdächtige wegen "unmittelbarer Gefahr" verhaftet

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In Belgien haben Einsatzkräfte bei Anti-Terror-Einsätzen Dutzende Häuser durchsucht und zahlreiche Verdächtige festgesetzt. Vierzig Menschen wurden vernommen, zwölf von ihnen wurden anschließend verhaftet. Ermittlungsergebnisse hätten ein “unmittelbares Eingreifen” erfordert, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Medienberichten zufolge stand der Einsatz auch im Zusammenhang mit der Fussball-EM in Frankreich und dem Spiel der belgischen Nationalmannschaft gegen Irland am Samstagnachmittag. Im Fokus der Verhafteten stand u.a. ein Fan-Areal in der Brüsseler Innenstadt.

Medienberichten zufolge arbeitete einer der Festgenommenen am Flughafen Brüssel-Zaventem. Er soll mit einem der Selbstmord-Attentäter von Brüssel befreundet gewesen sein.

Veranstaltungen finden wie geplant statt

“Wir haben entschieden, die Veranstaltungen stattfinden zu lassen und ich möchte noch einmal wiederholen, wir wollen uns davon in unserem Alltag nicht beeinträchtigen lassen”, so der belgische Ministerpräsident Charles Michel. “Die Situation ist unter Kontrolle. Die Untersuchungen gehen weiter. Sie haben gesehen, dass es Durchsuchungen gab, die dazu führten, dass die Justiz Maßnahmen ergreifen konnte, um den Terrorismus zu bekämpfen und Anschläge zu verhindern.”

Bei dem Großeinsatz wurden insgesamt mehr als 150 Garagen und Dutzende Häuser in zahlreichen Gemeinden durchsucht, darunter auch die als Islamisten-Hochburg bekannte Brüsseler Stadtgemeinde Molenbeek. Belgische Zeitungen hatten zuvor berichtet, Dschihadisten hätten Syrien verlassen, um in Frankreich und Belgien Attentate zu verüben.

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