Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Donald Tusk: Liebe Briten, bitte bleibt in der EU!

Access to the comments Kommentare
Von Christoph Debets
Donald Tusk: Liebe Briten, bitte bleibt in der EU!

<p>Der ständige EU-Ratspräsident Donald Tusk hat am Montag die Briten erneut zum Verbleib in der EU aufgerufen. Tusk versicherte allen Euroskeptikern, man habe ihren Unmut über den Zustand der EU zur Kenntnis genommen. Unabhängig vom Ausgang sei die Abstimmung ein “Warnsignal” für die gesamte EU. Es wäre “verrückt”, ein solches Warnsignal nicht wahrzunehmen. </p> <p>“Ich möchte im Namen aller Europäer und aller europäischen Führer die britischen Bürger bitten: Bleibt bei uns! Wir brauchen Euch! Ohne Euch ist nicht nur Europa, sondern die ganze westliche Welt und die transatlantische Gemeinschaft schwächer. Zusammen werden wir in der Lage sein, die wachsenden Schwierigkeiten in der Zukunft zu meistern”, sagte Tusk bei einem Besuch in Lissabon.</p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr">Whatever the UK vote is, we must take long hard look on the future of the Union. Would be foolish to ignore such a warning signal</p>— Donald Tusk (@eucopresident) <a href="https://twitter.com/eucopresident/status/744862391880454145">June 20, 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <br /> <br /> <p>Der Vorsitzende der europa-kritischen <span class="caps">UKIP</span>, Nigel Farage, wandte sich gegen Kritik an einem Plakat, das lange Schlangen von Flüchtlingen auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise an der österreichischen Grenze zeigt, zurück: “Dieses Plakat, ‘Die EU hat uns alle im Stich gelassen’ sagt im Prinzip: Warum sollten wir Mitglied eines Clubs sein, dessen Einwanderungspolitik eine Katastrophe ist, dessen Währung Elend bringt? Wir sollten da nicht mitmachen. Das Timing war natürlich unglücklich”, meinte Farage.</p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr">The EU has failed us all. <a href="https://t.co/Lb7txUghar">pic.twitter.com/Lb7txUghar</a></p>— Nigel Farage (@Nigel_Farage) <a href="https://twitter.com/Nigel_Farage/status/743383974119079937">June 16, 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <br /> <br /> <p>Wegen des Plakates, das sie als zutiefst fremdenfeindlich empfinde, verließ Baroness Warsi, die erste Muslimin in einem britischen Kabinett, das Brexit-Lager.</p> <p>“Mich sorgen die Plakate, die verwendet wurden. Ich meine, in den vergangenen zwei Monaten haben wir immer wieder gehört, die Türken kommen, die Terroristen kommen, die Syrer kommen, die Flüchtlinge kommen. Das war nicht die Art von Kampagne, die wir führen sollten”, sagte Lady Warasi.</p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="en"><p lang="en" dir="ltr">When I invited Sayeeda Warsi to join the Leave campaign, she declined. Fair enough, obviously. But how is this a “defection”?</p>— Daniel Hannan (@DanHannanMEP) <a href="https://twitter.com/DanHannanMEP/status/744648993381191680">June 19, 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <br /> <br /> <p>Das Brexit-Lager zeigte sich überrascht. Lady Warsi habe die Mitgliedschaft in der Leave-EU-Gruppe abgelehnt und sei auch sonst nicht durch Veranstaltungen für den EU-Austritt aufgefallen.</p> <p>In unserem Update hier unter dem Artikel finden Sie weitere Informationen. Sie können darin weiter herunterscrollen…<br /> </p>