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Ausschreitungen vor EM-Spiel Ukraine gegen Polen

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Ausschreitungen vor EM-Spiel Ukraine gegen Polen

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Vor dem EM-Spiel Ukraine gegen Polen in Marseille hat die Polizei kleinere Auseinandersetzungen gestoppt und dabei auch Tränengas eingesetzt. In der Nähe des Stadions nutzten die Beamten etwa eineinhalb Stunden vor Spielbeginn auch einmal einen Wasserwerfer. Die Situation habe sich aber sehr schnell beruhigt, sagte ein Polizeisprecher. Am frühen Nachmittag wurden nach einer Schlägerei im alten Hafen vier Menschen festgenommen.

Zu dem letzten Gruppenspiel der Teams aus Polen und der Ukraine wurden bis zu 64.000 Zuschauer erwartet. Vor eineinhalb Wochen hatte es in Marseille schwere Ausschreitungen rund um das Spiel England-Russland gegeben, dabei wurden 35 Menschen verletzt.



In Paris zogen mehrere tausend deutsche Fußballfans zu Fuß vom Eiffelturm aus zum Prinzenparkstadion. Begleitet wurde der deutsche «Fan Walk» von einem großen Polizeiaufgebot, die nötigen Sperrungen sorgten für Verkehrschaos in den umliegenden Straßen im Südwesten der französischen Hauptstadt. Auch nordirische Fans schlossen sich dem Marsch an, die Stimmung war ausgelassen und friedlich.



In Lens kämpfen am Abend die Türkei und Tschechien um den Einzug ins Achtelfinale. Nur der Sieger hat Chancen auf eine weiterkommen, der Verlierer scheidet aus, ein Unentschieden nützt keinem der beiden. Die Stimmung der Fans ist gut.

Der kroatische Fußball-Verband forderte unmittelbar vor dem EM-Spiel gegen Spanien in Bordeaux erneut die Fans auf, friedlich zu bleiben. Die UEFA hatte am Montag den Verband für die Ausschreitungen seiner gewalttätiger Anhänger bestraft und eine Geldstrafe über 100.000 verhängt. Außerdem dürfen an bekannte Gewalttäter keine Eintrittskarten mehr verkauft werden. Kroatische Fans hatten beim Vorrundenspiel gegen Tschechien randaliert. Der Verband nannte die Partie gegen Titelverteidiger Spanien eine “neue Herausforderung”.

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