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Trotz Toter und Verletzter - Lehrerproteste in Mexico gehen weiter

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Trotz Toter und Verletzter - Lehrerproteste in Mexico gehen weiter

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Die Lehrer hatten nahe der Ortschaft Noxichtlán eine Autobahn blockiert. Am Sonntag rückten rund 800 Polizisten an, um die Straße zu räumen, wie der Gouverneur von Oaxaca, Gabino Cué, mitteilte. Die Beamten seien dann von radikalen Gruppen, die nicht direkt zur Lehrergewerkschaft CNTE gehörten, mit Brandsätzen, Schusswaffen, Steinen und Stöcken angegriffen worden. Medienberichten zufolge war auch ein Journalist unter den Toten. Nach den Krawallen wurden 21 Verdächtige festgenommen.

Unter den Verletzten waren auch 55 Polizisten. Mehrere von ihnen wurden mit Schussverletzungen im Krankenhaus behandelt. Die Lehrer protestieren gegen eine Bildungsreform der Regierung. Die Initiative sieht vor, dass alle Lehrer überprüft werden und die Gewerkschaften ihren Einfluss auf die Postenvergabe verlieren. Viele Lehrer in Mexiko sind schlecht ausgebildet. In einigen Regionen des Landes wurden Lehrerposten bisher vererbt. Die Sektion 22 der Gewerkschaft aus Oaxaca gilt als der radikalste Flügel der Lehrer. Ihre Mitglieder liefern sich immer wieder gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei, stecken Autos und Gebäude in Brand.

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