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Zukunftsvisionen für Mini und Rolls-Royce

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Zukunftsvisionen für Mini und Rolls-Royce

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Die Zukunft gehört dem intelligenten Auto, das selbstverständlich von ganz allein fährt. So viel wissen wir inzwischen. Alle großen Autohersteller arbeiten fieberhaft an neuen Ideen, auch BMW. Anlässlich des 100. Firmenjubiläums haben die Bayern ein Zukunftsmodell für den kleinen britischen Ableger Mini vorgestellt, den Vision Next 100, eine Art Mischung aus Auto und Raumschiff.

In Augenschein nehmen kann man den mobilen Hoffnungsträger auf der Zukunftsausstellung der BMW Gruppe “Iconic Impulses”, die derzeit in London zu sehen ist. Warum?

Peter Schwarzenbauer, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für die Bereiche MINI, BMW Motorrad, Rolls-Royce und Aftersales BMW Group: “Weil wir nicht nur ein paar nette Dias von dem, was die Zukunft bringt, zeigen wollen. Wir entwickeln Autostudien, in die wir all das integrieren, was unserer Ansicht nach in Zukunft wichtig sein wird.”

Das futuristische Fahrzeug ist zwar voll vernetzt aber nicht überladen. Wichtige Fahrdaten werden jeweils auf dem riesigen Head-up-Display in der Scheibe sichtbar. Der Zukunfts-Mini ist auf den künftig herrschenden Carsharing-Einsatz ausgelegt. Dabei sehr geräumig, weil er autonom fahren kann, entfallen klassische Sicherheitselemente wie Crashzonen oder Airbags. Das Mini-Feeling bleibe nach wie vor erhalten, meint der Chefdesigner.

Anders Warming, Leiter MINI Design: “Besonders wichtig war unserer Ansicht nach der Erhalt der die MINI-typischen Proportionen. Er passt gut in die urbane Umgebung, fährt durch die engsten Straßen und hat dennoch Stil. Und er bringt Sie pünktlich ans Ziel, weil er total an Ihr Leben und Ihre Tagesplanung angepasst ist und Sie wissen lässt, wann Sie wo sein müssen.”

Rolls-Royce – Autonom und elektrisch

Ebenfalls auf der Zukunftsausstellung zu sehen: die Rolls-Royce Vision für 2040. 103EX heißt das Luxusmodell, ebenfalls autonom und – man höre – elektrisch. Der Wagen hat die Proportionen des aktuellen Phantom und kann nahezu voll individualisiert werden, bis hin zur Außenhaut.

Kommuniziert wird mit der intelligenten Luxuskarosse per Gesten und Sprachbefehl. Ein digitaler Schutzengel namens Eleanore erscheint auf dem OLED-Display und verarbeitet die Befehle.

Giles Taylor, Leiter Rolls-Royce-Design: “Rolls-Royce ist bekannt als Sinnbild für einen Ort der Schutz und Bequemlichkeit bietet dank seiner seiner reichhaltigen Ausstattung mit wunderschönen Materialien wie Seide und Ebenholz. Und dieser Entwurf hält all diese Traditionen aufrecht. Was wir hinzufügen, ist ein Blick in die Zukunft der digitalen Verschmelzung. Wir führen künstliche Intelligenz ein, das Schlüsselelement ist die Autonomie. Der Wagen fährt von selbst. Der für Rolls-Royce so charakteristische Chauffeur hat ausgedient. Die Sitze wurden entfernt und Sie erhalten einen perfekten Blick durch die Windschutzscheibe. Der Wagen wird alle Ihre Wünsche vorausahnen.”

Die Zukunftsautos sind noch bis zum 26. Juni im Londoner Roundhouse zu bestaunen. Ob sie eines Tages fahren werden, muss sich zeigen.

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