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Anerkennung des Wembley-Tors und Solidaritäts-Sonnenbrand - Presse buhlt um Briten

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Anerkennung des Wembley-Tors und Solidaritäts-Sonnenbrand - Presse buhlt um Briten

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Die Anerkennung des umstrittenen Wembley-Tors von 1966, kein Spott mehr über die Ohren von Prinz Charles, und die Bereitschaft zum Solidaritäts-Sonnenbrand. Dies und mehr wirft die Bild-Zeitung für einen EU-Verbleib der Briten in die Waagschale.

Die Antwort des englischen Ex-Nationalspielers Gary Lineker, bekannt für bissige Fußball-Kommentare:

Zahlreiche Wirtschaftswissenschaftler warnten allerdings ensthaft, im Falle eines Ausstiegs Großbritanniens aus der Europäischen Union würde “auch für Deutschland und die Eurozone eine Rezessionsgefahr bestehen” (Marcel Frattzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung).

Der Berliner Bürochef des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel”, René Pfister, kommentierte:

“Was passieren wird, wenn Großbritannien sich tatsächlich dazu entscheiden würde, die EU zu verlassen? Dann würde Merkel sich an die Spitze der Bewegung derer stellen, die es zwar bedauert, aber sagt: Das bedeutet auf keinen Fall das Ende der EU. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass Europa geeinigt bleibt, dass die Konsequenzen dieses Austritts so klein wie möglich bleiben. Also, das Programm, dass dann anlaufen wird, heißt Beruhigung.”

Nach Einschätzung des französischen Präsidenten François Hollande wird beim Referendum auch über das Schicksal der Europäischen Union abgestimmt. Einen EU-Ausstieg Großbritanniens nannte Hollande “unumkehrbar”. Ein Passant in Paris war unentschlossener:

“Es gibt Argumente für und wider. Großbritannien hat immer von der EU profitiert. Vielleicht ist es nicht so schlecht, wenn sie austreten. Allerdings sind sie ein Teil von Europa. Sogar die USA sind gegen den Brexit, also ist der Verbleib in Europa vielleicht besser, weil der Brexit langfristige Folgen hätte. Es ist eine schicksalhafte Entscheidung.”

Unabhängig vom Ausgang der Volksabstimmung kündigte Hollande einen Besuch in Berlin an. Im Falle eines Brexits werde er mit den Partnern Frankreichs Initiativen ergreifen. Dabei nannte er ausdrücklich die deutsche Kanzlerin. Es gehe darum, die europäische Konstruktion weiterzuentwickeln.

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