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Massenrettung im Mittelmeer: 4500 Menschen an einem Tag geborgen

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Massenrettung im Mittelmeer: 4500 Menschen an einem Tag geborgen

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Dutzende Menschen, zusammengepfercht auf einem Schlauchboot. Sie gehörten zu den etwa 130 Flüchtlingen, die am Donnerstag von den Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Mediterranee gerettet wurden.

Insgesamt wurden nach Angaben der italienischen Küstenwache etwa 4500 Menschen gerettet. Eine Frau wurde tot geborgen. Innerhalb eines Tages seien damit so viele Migranten gerettet worden wie sonst im Laufe einer Woche. Die Küstenwache geht davon aus, dass Schlepper die Boote zuvor wegen des schlechten Wetters zurückhielten.

Musa Fafani gehört zu den Glücklichen, die es geschafft haben: “Ich bin sehr froh, denn unser Leben in Afrika ist sehr schwierig. Ich komme aus Liberia und habe wegen Ebola meine ganze Familie verloren.”

Vor der Massenankunft am Donnerstag waren laut UN mehr als 55.000 Migranten an den italienischen Küsten angekommen. Während der Flüchtlingszustrom nach Griechenland nach der Schließung der Balkanroute und Abschluss des EU-Türkei-Abkommens zurückging, steigt die Zahl der Bootsflüchtlinge, die in Italien ankommen.

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