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Somalia: Al-Shabaab tötet mindestens 17 Menschen in Mogadischu

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Somalia: Al-Shabaab tötet mindestens 17 Menschen in Mogadischu

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Bei einem Anschlag auf ein Hotel in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 17 Menschen getötet worden. Laut Polizeiangaben zündeten die Angreifer zunächst eine Autobombe vor dem Gebäude. Dann stürmten Bewaffnete das bei Geschäftsleuten und Ausländern beliebte Hotel. Es kam zu heftigen Schusswechseln und weiteren Explosionen. Mindestens 20 Menschen wurden teils schwer verletzt und in einem nahen Krankenhaus behandelt.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters bekannte sich die islamistische Al-Shabaab-Miliz zu dem Anschlag. Die sunnitischen Fundamentalisten greifen immer wieder Hotels in der Hauptstadt an, um die ihnen verhassten Ausländer und Regierungsvertreter zu treffen. Die Extremisten wollen seit Jahren einen sogenannten Gottesstaat in dem Land am Horn von Afrika errichten.

Zuletzt waren bei einem Angriff auf das Hotel Ambassador Anfang Juni mindestens 20 Menschen getötet und 60 weitere verletzt worden. Im Februar waren bei einem Anschlag auf das Hotel Syl ebenfalls mehr als 20 Menschen getötet worden. 

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