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23 Tote bei Überschwemmungen in West Virginia

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23 Tote bei Überschwemmungen in West Virginia

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In West Virginia, im Osten der Vereinigten Staaten, haben heftige Überschwemmungen, Schlammlawinen und Erdrutsche mindestens 23 Menschenleben gefordert. In 44 Bezirken wurde der Notstand ausgerufen. Die Wassermassen hatten Menschen mitgerissen und Häuser fortgespült. Auch Straßen und Bahngleise wurden zerstört. Zehntausende Menschen waren ohne Strom.

Die Aufräumarbeiten haben unterdessen begonnen, begleitet von einer Welle der Hilfsbereitschaft. Allerdings, so sagt Tim Parson, Pastor einer örtlichen Kirchengemeinde, könne man gar nicht viel tun. Im Moment sei es nur möglich, den Menschen seelischen Beistand zu geben, eine Umarmung, eine Schulter zum Ausweinen. “Ein bisschen Essen und die allernötigsten Dinge, um den Menschen zu zeigen, dass sie nicht allein sind.”

Auch Kristin Scott, Lehrerrin an der Talcott Grundschule, hilft: “Wir hatten einige Menschen hier, die die Nacht mit ihren Haustieren und Kindern in ihren Autos verbracht haben. Und hier waren auch einige, die noch gar nicht zu Hause waren, die es nicht über sich brachten nach Hause zu gehen um zu sehen, was übrig geblieben ist.”

Die Überschwemmungen waren von ungewöhnlich heftigen Regenfällen in den vergangenen Tagen ausgelöst worden. Der Pegel des Elkview River war um mehr als acht Meter angestiegen und hatte den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 125 Jahren erreicht.

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