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Hoffen auf Wandel: Vor den Neuwahlen in Spanien

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Hoffen auf Wandel: Vor den Neuwahlen in Spanien

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Am Tag vor den Parlamentswahlen wird in Spanien kein Wahlkampf mehr gemacht. Der geschäftsführende Ministerpräsident Mariano Rajoy trieb Sport im Park. Er war nicht der Einzige, der sich vor dem zweiten Versuch der Parlamentswahlen zu entspannen versuchte. Denn alles deutet daraufhin, dass er und die weiteren Kandidaten nach der Abstimmung am Sonntag weiterhin Ausdauer bei der Suche nach einem Koalitionspartner beweisen werden müssen.

“Ein bisschen Sport im Park, bevor ich einen angenehmen Tag mit meiner Familie verbracht habe”, twitterte Rajoy.

Pablo Iglesias spielte am Tag vor den Wahlen Basketball.

Möglich wäre ein Linksbündnis aus dem Parteienbündnis zwischen Podemos und der Vereinten Linken, das von Pablo Iglesias angeführt wird, und den Sozialisten von Pedro Sanchez. Ob sich Sanchez darauf einlassen würde, ist jedoch fraglich.

Sanchez verbrachte den sogenannten Tag der Einkehr mit Freunden und Familie zu Hause.

Die liberalen Ciudadanos von Albert Rivera könnten zusammen mit den Konservativen von Rajoy auf eine Mehrheit kommen. Rivera schloss eine Zusammenarbeit mit Rajoy aber aus. Es droht erneut ein Patt.

Rivera ließ sich in Madrider Cafés fotografieren.

Viele Spanier hoffen, dass ihre Politiker nach der erneuten Wahl mehr Einsicht zeigen. Juan Carlos ist Barbesitzer in Madrid. “Ich hoffe, dass sie es unabhängig von dem Endergebnis schaffen, sich zu einigen und keine Zeit damit verschwenden, sich gegenseitig zu beschuldigen”, sagte er.

“Für mich wäre es ein gutes Ergebnis, wenn es ein Ja zu einem wirkungsvollen Wandel geben würde”, so Juan Carlos Alonso, ein weiterer Wähler. “Aber kein Wandel, der zu extremen Positionen und populistischen Aktionen und Entwicklungen führt, die viel Unsicherheit bringen, wie wir es jetzt in Großbritannien gesehen haben. Wir brauchen Wandel, aber auf vernünftige Art und Weise.”

Die vorzeitigen Neuwahlen sind nötig, weil sich keine der Fraktionen nach dem ersten Urnengang vom 20. Dezember auf eine Regierungskoalition einigen konnte.

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