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EU-Regierungen beraten weiter über richtigen Kurs nach Brexit-Referendum

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EU-Regierungen beraten weiter über richtigen Kurs nach Brexit-Referendum

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Vier Tage nach dem Brexit-Referendum suchen die EU-Regierungschefs weiter nach einer gemeinsamen Position.

Frankreichs Präsident François Hollande empfing am Montag EU-Ratspräsident Donald Tusk zu einem einstündigen Gespräch im Pariser Élyséepalast. Anschließen wollten sie nach Berlin zu einem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel weiterreisen.

Auch Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi war dort angekündigt. Renzi will nicht nur die Austrittsmodalitäten für Großbritannien, sondern auch einen Reformkurs für die EU zum Thema machen.

“Was in Großbritannien passiert ist, könnte eine große Chance für Europa sein, wenn wir aufhören defensiv zu spielen und statt dessen versuchen, unserem Kontinent die Möglichkeit für einen Neustart zu geben”, sagte Renzi.

Die deutsche Bundeskanzlerin hatte bis zum Tag des Referendums mehrfach erklärt, sie unterstütze EU-Reformen, sollte Großbritannien in der EU bleiben. Nun mahnte Merkel eine bedachte Reaktion der 27 EU-Staaten auf das Brexit-Votum an und sagte, sie gehe davon, dass Großbritannien auch weiterhin ein Partner der EU mit engen Wirtschafts- und Sicherheitsbeziehungen sein werde.

Zahlreiche EU-Politiker fordern nun einen klaren Kurs und ein Signal, dass gewisse Club-Vorteile den Mitgliedern vorbehalten sind.

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