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Intelligente Falle fängt Zika-Mücken ein

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Intelligente Falle fängt Zika-Mücken ein

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Die Idee klingt vielversprechend: Forscher testen eine Falle mit der sich speziell Mücken, die das gefährliche Zika-Virus übertragen, einfangen lassen. Mithilfe der Falle werden wertvolle Daten über jede einzelne Mücke erhoben. Das mit zwei Mikroprozessoren ausgestattete Gerät überträgt die Informationen drahtlos in die Cloud. “Project Premonition” heißt das Forschungsprogramm.

Ethan Jackson, Projektleiter, Microsoft: “Ausgangsidee dieses Programms ist, die Mücke als ein Instrument zu nutzen, um Blutproben zu sammeln. Wir erfahren, welchen Pathogenen das Insekt begegnet ist. Wir haben nach einer Technologie gesucht, wir der sich Mücken einfangen, ans Labor liefern und analysieren lassen.”

Ziel der Forscher ist der Bau einer intelligenten Falle, die Dank einer speziellen Lernsoftware dazu in der Lage ist, zwischen Insekten zu unterscheiden und nur den gewünschten Mückentyp zu einzufangen – erkennbar an seinem spezifischen Flügelschlag.

Ethan Jackson, Projektleiter, Microsoft:“Ausgangspunkt für das Projekt war die Beobachtung, dass aufkommende Infektionskrankheiten schwer vorherzusehen, gefährlich und teuer sind. Wir fragten uns: Können wir sie besser vorhersehbar machen? Und die Antwort lautet hoffentlich, ja. ich hoffe, dass wie das Auftreten infektiöser Krankheiten erkennen, bevor sie uns überrollen, wie das in der Vergangenheit mit Ebola und nun mit Zika geschehen ist.”

Die Zika-Epidemie brach im Oktober 2015 in Brasilien aus. Inzwischen wird die Zahl der Infektionen in Südamerika auf 1,5 Millionen geschätzt. Das Virus kann bei Ungeborenen schwere Schädelfehlbildungen verursachen.

Zu den Schwerpunkten der WHO bei der Bekämpfung gehören die Forschung nach einem Impfstoff, die Entwicklung spezieller Behandlungsmethoden sowie von Schnell-Tests zur Diagnose.

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