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Parlamentsausschuss ermittelt: Online-Petition für zweites Brexit-Referendum offenbar gekapert

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Parlamentsausschuss ermittelt: Online-Petition für zweites Brexit-Referendum offenbar gekapert

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Die Internetseite einer Online-Petition, mit der ein zweites Brexit-Referendum erreicht werden soll, ist offenbar manipuliert worden. Laut Petitionsausschuss des britischen Parlamentes wurden 77.000 elektronische Unterschriften vorerst entfernt – es bestehe der Verdacht, dass diese von Computerprogrammen abgeschickt worden seien.

Angesichts von mehr als 3,6 Millionen Unterstützern müsse das britische Parlament die Forderungen nach einer neuen Volksbefragung ernst nehmen, meint der britische Unternehmer Richard Branson. Ein britischer Aktivist, der für ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU gestimmt hatte, hatte die Petition gestartet.

In der Slowakei hat Marian Kotleba, der Vorsitzende der rechtsextremen Volkspartei “Unsere Slowakei”, eine Initiative ins Leben gerufen, um nach britischem Vorbild ein Referendum über den EU-Austritt seines Landes durchzuführen. 350.000 Unterschriften sind dafür nötig. Bei der Parlamentswahl im März hatte Kotlebas Partei acht Prozent der Stimmen erhalten und war mit 14 Vertretern in den Nationalrat des Landes eingezogen, das am kommenden Freitag die EU-Ratspräsidentschaft von den Niederlanden übernimmt.

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