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EU-Gipfel in Brüssel: Cameron will "möglichst enge Beziehung"

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Die Staats- und Regierungschefs der EU haben bei einem Gipfeltreffen in Brüssel mit Beratungen über die Folgen des Brexit-Referendums begonnen. Vom scheidenden britischen Premierminister David Cameron fordern die EU-Partner Klarheit, doch London spielt auf Zeit. Cameron will im Oktober zurücktreten und Austrittsverhandlungen seinem Nachfolger überlassen:

“Während wir die Europäische Union verlassen, dürfen wir Europa nicht den Rücken kehren. Diese Länder sind unsere Nachbarn, unsere Freunde, unsere Verbündeten, unsere Partner und ich hoffe sehr, dass wir eine möglichst enge Beziehung in Bezug auf den Handel, die Zusammenarbeit und die Sicherheit finden werden, weil das für uns und für sie gut ist.”

In Brüssel wird zunächst mit allen 28 Mitgliedsstaaten verhandelt, anschließend in einem inoffiziellen neuen Format ohne Großbritannien. EU-Ratschef Donald Tusk will für September ein weiteres Treffen der Staats- und Regierungschefs zur Zukunft der EU einberufen, und zwar wieder ohne Großbritannien. Auch Tusk betonte, es sei an Großbritannien, die Trennung von der Europäischen Union einzuleiten. Dies sei im europäischen Recht so vorgesehen.

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