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David Hockney: "82 Porträts und 1 Stilleben"

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David Hockney: "82 Porträts und 1 Stilleben"

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Der Brite David Hockney kehrt in die Londoner Royal Academy of Arts zurück. 82 Portraits and 1 Still-life heißt die Schau und lädt zu einer intensiven Begegnung mit Hockneys Porträtmalerei. Sie gibt auch Einblick in das Leben des Künstlers in Los Angeles, seinen Bekannten- und Freundeskreis. Porträts spielten schon immer eine wichtige Rolle im Werk des Künstlers.

Edith Devaney: “Porträtmalerei war sehr wichtig in seiner Karriere. Bereits 1954 entstanden seine ersten Porträts, Selbstporträts und Darstellungen seiner Familie, das spielte immer eine wichtige Rolle. Er interessiert sich auch dafür, wie die Kamera unsere Wahrnehmung des Porträts verändert hat, und hinterfragt das hier auf gewisse Weise. Er nennt sie beispielsweise 24-Stunden-Belichtung, sein ironischer Kommentar zur Fotografie.”

Hockney ist international bekannt als Maler, Grafiker, Bühnenbildner und Fotograf, der immer wieder mit neuen Formen experimentiert.

Edith Devaney: “Er ist sehr neugierig. Nicht nur auf die Welt, die ihn umgibt und darauf, wie er sie darstellen kann, sondern schaut auch immer wieder in die Kunstgeschichte zurück, besinnt sich auf die alten Meister, liest viel über sie, all das fließt in seine Arbeit ein. Er versucht immer wieder, sich selbst herauszufordern. Das ist kennzeichnend für einen großen Künstler, dass er sich fragt. ‘was könnte ich als Nächstes versuchen, das wirklich schwierig ist?’.”

A Bigger Picture hieß Hockneys letzte große Werkschau 2012 in der Royal Academy of Arts mit monumentalen Landschaftsbildern. Diesmal haben die Porträts den Vorrang (82 Porträts und ein Stillleben, um genau zu sein). Zu sehen bis Anfang Oktober in London.

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