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Quo vadis EU?

Redaktion Brüssel

Quo vadis EU?

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Der EU-Austritt Großbritanniens und die Zukunft der Union standen im Mittelpunkt des informellen Treffens der Staats- und Regierungschefs der 27 Mitgliedsstaaten in Brüssel. Der zweite Tag des Gipfels fand ohne die Beteiligung des britischen Premierministers David Cameron statt.

“Wir haben uns darauf verständigt, dass wer im Binnenmarkt aktiv werden möchte, wer also am Binnenmarktgeschehen teilnehmen möchte, der muss die vier Grundfreiheiten, vor allem die der Freizügigkeit der Arbeitnehmer, integral zur Anwendung bringen”, so der Präsident der EU-Kommission Jean-Claude Juncker.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte in Brüssel: “Wir machen noch einmal deutlich, dass vor dem Eintreffen der Mitteilung, dass das britische Königreich austreten will, keine Verhandlungen stattfinden können.” Cameron hatte seinerseits vor seiner Abreise gesagt, die Mitteilung falle in die Kompetenz des künftigen britischen Regierungschefs.

“Nach dem Verlust der zweitgrößten Wirtschaft der Union wollen sich die verbliebenen 27 gegen den Europaskeptizismus engagieren und sich auf die Themen Migration und Flüchtlingspolitik, Sicherheit und neue Arbeitsplätze konzentrieren”, sagt unsere Korrespondentin Isabel da Silva. Dieses werden die Themen des nächsten informellen Gipfeltreffens sein, der im September in Bratislava geplant ist. Die Slowakei hat in der zweiten Jahreshälfte die EU-Ratspräsidentschaft inne.”

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