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Westjordanland: 13-Jährige fällt "Horrormord" zum Opfer

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Westjordanland: 13-Jährige fällt "Horrormord" zum Opfer

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Ein palästinensischer Attentäter hat im Westjordanland ein schlafendes israelisches Mädchen in dessen Bett erstochen. Die israelische Armee erklärte, der Angreifer sei von Sicherheitskräften erschossen worden. Er habe zuvor noch einem Sicherheitsmann Stichverletzungen zugefügt.

Der Attentäter war laut palästinensischem Gesundheitsministerium ein 19-Jähriger aus einem Dorf in der Nähe der Siedlung Kirjat Arba.

Der israelische Landwirtschaftsminister Uri Ariel ist ein entfernter Verwandter des Mädchens. Er kündigte Vergeltung durch die Errichtung weiterer Siedlungen in der Region an.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verurteilte den Angriff als “Horrormord”. Die Attacke unterstreiche den Blutdurst und die Unmenschlichkeit von aufgehetzten Terroristen. Israel werde weiterhin hart und entschlossen gegen Terrorismus überall und zu jeder Zeit vorgehen.

Bei einer weiteren Messerattacke verletzte ein Palästinenser in der israelischen Küstenstadt Netanja zwei Israelis auf einem Markt. Auch dieser Angreifer wurde nach Polizeiangaben erschossen.

Während der jüngsten Welle palästinensischer Anschläge sind seit Oktober insgesamt 34 Israelis überwiegend durch Messerattacken getötet worden. Mehr als 200 Palästinenser kamen ums Leben, die meisten bei ihren eigenen Anschlägen.

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