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Wittkowski: "Glyphosat ist nicht krebserregend"

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Wittkowski: "Glyphosat ist nicht krebserregend"

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Ist das in Unkraufvernichtungsmitteln aktive Molekül Glyphosat nun gefährlich für Mensch und Tier – oder nicht? Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin erarbeitete die wissenschaftlichen Grundlagen für die EU-weite Glyphosat-Bewertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA. Euronews sprach mit dem Vizepräsidenten des BfR, Professor Dr. Reiner Wittkowski: “Wenn man Glyphosat gemäß den geltenden Vorschriften einsetzt, dann sind die so produzierten Lebensmittel für die Verbraucher sicher”. Wittkowski betont die Unabhängigkeit der in seinem Hause arbeitenden Wissenschaftler (“Staatsbeamte, die werden vom Staat bezahlt und von niemandem sonst!”) und – im Gegenzug – die unseriöse Herangehensweise vieler Glyphosat-Gegner: “Viele Dinge, die diskutiert wurden, wie Glyphosat in Muttermilch oder Glyphosat in Bier – das sind ja keine qualitätsgesicherten wissenschaftlichen Studien”, so Wittkowski zu unserem Euronews-Reporter, “und auch die Studien, die genannt wurden, dass Missbildungen (an Föten) auftreten und so weiter, sind ja wissenschaftlich als nicht valide bewertet worden”. Gegen Ende des langen Gespräches wagt Wittkowski sogar einen kleinen Witz: “Wenn Sie Ihr Haarwaschmittel trinken würden, dann wäre das nicht sachgemäß und auch nicht bestimmungsgemäß – dann würde es Ihnen auch nicht gut gehen… Trotzdem ist es sicher, wenn Sie es richtig anwenden.” Die Schlußfolgerung des BfR-Vizepräsidenten: “Alle diese Studien, alle diese Erkenntnisse, die es gibt, sind in die Bewertungen eingeflossen, und zwar alle, und sind auf Evidenz geprüft worden und haben zu dem Ergebnis geführt, das wir kennen, nämlich, dass Glyphosat nicht krebserregend ist.”

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