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EU-Rating nach "Brexit"-Votum: Erst mal schlechter, aber dann besser

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EU-Rating nach "Brexit"-Votum: Erst mal schlechter, aber dann besser

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Eine Woche nach dem Brexit-Votum in Großbritannien hat die US-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) die
Kreditwürdigkeit der Europäischen Union herabgestuft. Das Rating sei um eine Stufe von «AA+» auf «AA» gesenkt worden, so S&P. Der Ausblick sei aber nun “stabil”, nicht mehr “negativ”.

Rating-Momentaufnahme vor dem “Brexit”-Votum

S&P hatte nach der Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt Großbritannien die Bestnote «AAA» bei der Kreditwürdigkeit aberkannt. Eine schlechtere Bonität kann die Aufnahme von frischem Geld am
Kapitalmarkt erschweren und verteuern.

MALMSTRÖM: TRENNUNG BALD DURCHZIEHEN

EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström forderte London nach Medienberichten (“France Info”) auf, den Trennungswunsch “bald” formell mitzuteilen. “Trotz dieses Votums müssen wir eine vernünftige Übereinstimmung mit ihnen finden”. Die Ausgestaltung der künftigen Beziehungen zur EU sei Sache der britischen Regierung. “Wir können sie nur ermutigen, mit den Austrittsverhandlungen nicht zu lange zu warten”.

Das britische Abstimmungsergebnis habe sie sehr “bekümmert”, so Malmström. Aber: “Europa ist der größte Markt der Welt und bleibt das auch, auch ohne Großbritannien”.

Die USA stünden auch weiterhin zu Verhandlungen über ein Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP), sagte Malmström.

su mit dpa

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