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Bangladesch: Blutiges Ende des Geiseldramas in Dhaka

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Bangladesch: Blutiges Ende des Geiseldramas in Dhaka

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Nach einer stundenlangen Geiselnahme in der Hauptstadt von Bangladesch haben Spezialeinheiten das Café gestürmt, in dem mindestens 20 Menschen festgehalten worden waren. Örtlichen Medienberichten zufolge konnten zwölf Geiseln befreit werden. Sechs weitere wurden demnach getötet sowie fünf der Geiselnehmer. Spezialeinheiten von Polizei und Militär hatten zuvor das Gebiet im Diplomatenviertel von Dhaka abgeriegelt und schweres Gerät aufgefahren. Während der Erstürmung waren Schüsse und Explosionen zu hören. Drei Angreifer konnten festgenommen werden. Über ihre Identität lagen zunächst keine bestätigten Angaben vor. Die Terrormiliz islamischer Staat bekannte sich zwar zu dem Verbrechen, eine behördliche Stellungnahme stand aber noch aus. In der Nacht zum Samstag hatten mindestens acht Bewaffnete das spanische Restaurant «Holey Artisan Bakery» überfallen und sich dort mit rund 20 Geiseln – darunter nach Berichten der italienischen Nachrichtenagentur ANSA mehrere Italiener – verschanzt. Bei dem Angriff starben zwei Polizisten.

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