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Terroranschlag in Bangladesch: Italiener unter den Todesopfern

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Terroranschlag in Bangladesch: Italiener unter den Todesopfern

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Bei dem Terroranschlag in der Hauptstadt von Bangladesch sind laut Behördenangaben 20 Geiseln getötet worden – darunter sind mehrere Italiener. Der italienische Regierungschef Matteo Renzi sagte in einer Ansprache, er wolle zunächst keine Angaben zur Zahl der italienischen Opfer machen. Erst müssten die Familien informiert werden. Er betonte, dass Italien einen schweren Verlust erlitten habe, sich aber “der Tragödie des radikalen Islam” vereint entgegen stelle. Zu der Tat hatte sich die Miliz Islamischer Staat bekannt.

In der Nacht hatten mindestens acht Bewaffnete das spanische Restaurant angegriffen und sich dort mit Geiseln verschanzt. Sicherheitskräfte stürmten das bei Ausländern beliebte Restaurant im Diplomatenviertel von Dhaka rund zehn Stunden nach der Geiselnahme. Sechs der Angreifer wurden von der Polizei erschossen. Unbestätigten Medienberichten zufolge haben sich etwa zehn Italiener in dem Restaurant aufgehalten. Mindestens sieben wurden als Geiseln gehalten, wie die Agentur Reuters unter Berufung auf italienische Behörden berichtet.

Eine offizielle Stellungnahme zu den Tätern gibt es bisher nicht. 13 Geiseln konnten gerettet werden, unter ihnen drei Ausländer. Bei dem Überfall starben zwei Polizisten, mindestens 25 Menschen wurden verletzt.

Ein Augenzeuge berichtete: “Die Attentäter waren höchstens Ende 20. Ich sah sie von Weitem. Aber sie waren höchstens Ende 20. Sie waren schlaksig, ich habe zwei Gesichter ganz gut gesehen. Sie trugen keine Bärte.”

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