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Renzi und Abe verurteilen Attentat in Bangladesch

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Renzi und Abe verurteilen Attentat in Bangladesch

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Nach dem Attentat in Bangladesch mit mehreren italienischen Todesopfern hat der italienische Regierungschef Matteo Renzi den Anschlag scharf verurteilt. Italien werde angesichts dieses Irrsinns nicht einlenken, sagte er bei einer Pressekonferenz in Rom.

“Terroristen wollen das Leben, das wir jeden Tag führen, zerstören. Wir haben die Pflicht, uns dem mit noch größerer Bestimmtheit entgegen zu stellen und unsere Werte zu verteidigen. Zusammen mit Bangladesch, Japan und all den anderen Ländern der internationalen Gemeinschaft, die Momente wie diese erlebt haben, werden wir weiter kämpfen. Denn nur zusammen und vereint können wir ein Weltbild verteidigen, welches sich von dem unterscheidet, das wir leider jetzt in Bangladesch gesehen haben.”

Das Schicksal von sieben Japanern ist nicht geklärt. Ein Japaner, der nach dem Angriff im Krankenhaus behandelt wurde, sagte, er wisse nicht, wo sich sieben Kollegen aufhalten, mit denen er das Restaurant besucht hatte.

Wie der japanische Regierungschef Shinzo Abe sagte, könnten noch keine Angaben über den Verbleib von sieben japanischen Entwicklungshelfern gemacht werden, die sich ebenfalls in dem Restaurant befanden. Abe: “Diese Menschen haben hart für die Weiterentwicklung Bangladeschs gearbeitet, die Sorge um sie ist groß. Dieser grausame und schreckliche Terrorakt hat unschuldigen Menschen das Leben genommen. Ich bin entsetzt. Dies ist eine Herausforderung für die internationale Gemeinschaft und ihre gemeinsamen Werte. Wir verurteilen den Terrorismus auf das Schärfste.”

Auch die bangladeschische Regierungschefin Sheikh Hasina rief ihr Land zur Einigkeit auf. Dass die IS-Miliz hinter dem Anschlag steckt, bestätigte sie jedoch nicht. Die Regierung in Dhaka bestreitet, dass die Islamisten in ihrem Land aktiv sind.

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