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Terror im Irak: Mehr als 100 Tote bei Anschlägen in Bagdad

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Terror im Irak: Mehr als 100 Tote bei Anschlägen in Bagdad

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Bei zwei Bombenanschlägen in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens 131 Menschen getötet worden. Laut Polizeiangaben wurden rund 200 Menschen verletzt. Im Stadtteil Karrada explodierte eine Autobombe. Der Selbstmordanschlag erfolgte in einem beliebten Einkaufsviertel zu später Stunde, als viele Menschen vor dem Fest zum Ende des Fastenmonats Ramadan ihre Einkäufe erledigten.

Ministerpräsident Haidar al-Abadi besuchte den Tatort. Sein Konvoi wurde von wütenden Menschen mit Steinen beworfen.

Kurz nach dem ersten Anschlag explodierte im Osten Bagdads ein weiterer Sprengsatz. In einer online verbreiteten Erklärung übernahm die Miliz Islamischer Staat die Verantwortung für den ersten Anschlag im Karrada-Viertel. Die IS-Miliz verübt immer wieder Anschläge auf Zivilisten.

2014 hatte der IS die Kontrolle über weite Teile des Landes übernommen, zuletzt aber einige Gebiete wieder verloren. Vor einer Woche eroberte die irakische Armee die Stadt Falludscha westlich von Bagdad zurück.

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