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Das Auto als Schlafwagen: Noch 5 Jahre bis zum selbstfahrenden BMW

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Von Euronews
Das Auto als Schlafwagen: Noch 5 Jahre bis zum selbstfahrenden BMW

<p>«Das Ziel ist 2021 – aber Sicherheit geht vor!»<br /> <span class="caps">BMW</span> will in fünf Jahren ein komplett selbstfahrendes<br /> Auto auf den Markt bringen, aber nicht um jeden Preis. In den <span class="caps">USA</span> war vor wenigen Tagen der Passagier eines per «Autopilot»-Fahrassistent gesteuerten Tesla ums Leben gekommen. Nach Angaben des Elektroauto-Herstellers Tesla hatte das Fahrassistenz-System einen weißen Lastwagen-Anhänger vor einem hell ausgeleuchteten Himmel nicht erkannt.</p> <p>Zusammen mit dem weltgrößten Chiphersteller Intel und dem israelischen Roboterwagen-Spezialisten Mobileye als Partner entwickele <span class="caps">BMW</span> die Technik, um bis 2021 mit der Serienproduktion zu starten, so <span class="caps">BMW</span>-Konzernchef Harald Krüger. </p> <blockquote class="twitter-tweet" data-lang="fr"><p lang="en" dir="ltr">A fatal Tesla Autopilot accident prompts an evaluation by NHTSA <a href="https://t.co/Q7miIWQiEa">https://t.co/Q7miIWQiEa</a> <a href="https://t.co/XV4VedezQL">pic.twitter.com/XV4VedezQL</a></p>— EnjeuxÉnergies (@EnjeuxEnergies) <a href="https://twitter.com/EnjeuxEnergies/status/748644673221079040">30 juin 2016</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> <p>Der traurige Unfall zeige, dass die Technik im Augenblick noch nicht reif für ein computergesteuertes Serienfahrzeug sei. </p> <p><span class="caps">BMW</span>, Intel und Mobileye wollten zusammen die Technik für ein Auto entwickeln, Ziel sei ein Auto, bei dem der Fahrer nicht nur die Hände vom Lenkrad nehmen, sondern während des Fahrens sogar fernsehen oder schlafen kann – ob auf der Autobahn oder in der Großstadt. </p> <p>Es müsse gar kein Fahrer mehr an Bord sein, sagte <span class="caps">BMW</span>-Entwicklungschef Klaus Fröhlich und sprach von einem «neuen Zeitalter der Mobilität». Eine ähnliche<br /> Vision verfolgen etwa auch Google, der Fahrdienst-Vermittler Uber oder die Opel-Mutter General Motors, die an Roboter-Taxis arbeiten. Bisher hatte <span class="caps">BMW</span> vor allem mit der Freude am aktiven Fahren geworben – “Verleihen Fahrfreude einen neuen Ausdruck.”</p> <p><span class="caps">BMW</span>-Konkurrent Toyota setzt auf künstliche Intelligenz, die von menschlichen Fahrern lernen soll. Bei <span class="caps">BMW</span> soll die technische Plattform auch für andere Unternehmen und Konkurrenten offen sein. «Wir wollen eine Standard-Plattform schaffen», sagte Krüger. </p> <p>Nach dem Kauf des Kartendienstes Here zusammen mit Audi und Mercedes sei diese Partnerschaft der nächste große Schritt, um vollkommen autonomes Fahren bald auf die Straße zu bringen, sagte Krüger.</p> <p>Mobileye kümmert sich in der Zusammenarbeit vor allem um die Kameras und Sensoren, die die Umgebung erfassen und mit der Karte abgleichen.</p> <p>Eine völlig neue Generation extrem leistungsstarker Prozessoren soll die Unmenge von Daten dann in Sekundenbruchteilen verarbeiten und die richtigen Signale an Lenkung, Gas- und Bremspedal geben. Um sicher durch den Verkehr zu steuern und Unfälle zu vermeiden, brauche es starke und verlässliche elektronische Gehirne, sagte Intel-Chef Krzanich. Der Konzern ist auf der Suche nach neuem Geschäft, während<br /> sein bisher wichtigstes Standbein – der PC-Markt – kontinuierlich schrumpft.</p> <p><span class="caps">BMW</span> soll alle Systeme integrieren und das Auto 2021 vom Band laufen lassen. Der computergesteuerte <span class="caps">BMW</span> mit dem Projektnamen iNext soll zur Grundlage für eine ganze Flotte autonom fahrender Autos werden. </p> <p>su mit dpa</p>