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Frankfurt: Bombenbauer muss in Haft

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Frankfurt: Bombenbauer muss in Haft

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Das Landgericht Frankfurt hat einen mutmaßlichen Bombenbauer aus dem hessischenden Oberursel wegen Urkundenfälschung sowie Waffen- und Sprengstoffbesitz zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Den Hauptvorwurf – Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat – hatte das Gericht bereits zuvor fallen gelassen.

Im Keller des Mannes war unter anderem eine Rohrbombe gefunden worden. Daraufhin wurde das Radrennen “Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt” kurzfristig abgesagt.

Der türkischstämmige 36-Jährige soll nach Ermittlererkenntnissen Kontakte in die salafistische Szene gehabt haben, wirkte im Prozess aber auch verwirrt.

Das Gericht blieb mit seinem Urteil knapp unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die zwei Jahre und neun Monate gefordert hatte. Der Verteidiger hatte dagegen auf 14 Monate zur Bewährung plädiert, die mit der Untersuchungshaft bereits verbüßt wären.

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