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Staatstrauer in Bangladesch nach Terroranschlag mit fast 20 ausländischen Opfern

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Staatstrauer in Bangladesch nach Terroranschlag mit fast 20 ausländischen Opfern

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In Bangladesch haben Einheimische, Diplomaten, Regierungsvertreter und Angehörige der 22 Opfer der Terrorattacke auf ein Café in der Hauptstadt Dhaka gedacht. Die Regierung hatte eine zweitätige Staatstrauer angeordnet. Zu der öffentlichen Zeremonie in einem Stadion kamen auch die Ministerpräsidentin des Landes, Sheikh Hasina, sowie die Botschafter Italiens und Japans.

Die Angreifer hatte in dem Cafe im Diplomatenviertel der Hauptstadt zunächst Ausländer von Einheimischen getrennt und dann neun Italiener, sieben Japaner, einen Amerikaner und eine Inderin kaltblütig ermordet.

Eine Erklärung dafür, warum aus offenbar aus guten Verhältnissen stammenden und gebildeten jungen Männer islamistische Gewalttäter wurden, haben die Behörden derzeit nicht. Das Innenministerium deutete an, es handle sich um ein derzeit verbreitetes Problem und eine “Modeerscheinung”.

Die Sicherheitskräfte stürmte das Café schließlich, dabei starben zwei Polizisten und sechs der Angreifer. Einer der Geiselnehmer wurde festgenommen und liegt im Krankenhaus. Er wurde bereits verhört. Die USA haben der Regierung von Bangladesch Hilfe bei den Ermittlungen angeboten.

Es war die brutalste Attacke in dem Land seit langem. Die Dschihadistenorganisation Islamischer Staat hat die Verantwortung übernommen. Doch die Regierung sieht die Drahtzieher bei der einheimischen Islamistenorganisation Jamayetul Mujahideen Bangladesh (JMB). Die 160 Millionen Einwohner des demokratisch regierten Landes sind zu 90 Prozent Muslime.

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