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"Operation Entebbe": Auch persönliches Gedenken für Netanjahu in Uganda

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"Operation Entebbe": Auch persönliches Gedenken für Netanjahu in Uganda

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Kein war kein einfacher Termin für Benjamin Netanjahu: 40 Jahre nach dem gewaltsamen Ende der Entführung eines Air-France-Flugzeugs durch ein israelisches Befreiungskommando ist der Ministerpräsident nach Uganda gereist.

Bei der sogenannten “Operation Entebbe” im Jahr 1976 war Netanjahus Bruder Jonathan – einer der Einsatzkräfte – ums Leben gekommen.

Netanjahu sprach sich für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Israel und Afrika aus. Es war der erste Besuch eines israelischen Ministerpräsidenten in Afrika südlich der Sahara seit etwa 30 Jahren. Im Rahmen seiner Afrikareise wird der Ministerpräsident auch nach Kenia, Ruanda und Äthiopien reisen.

“Wenn Terrorismus an einem Ort erfolgreich ist, verbreitet er sich. Doch wenn Terrorismus an einem Ort besiegt wird, wird er überall geschwächt. Deswegen war Entebbe mehr als nur ein israelischer Sieg. Es war ein Sieg für die Menschheit im Kampf gegen diejenigen, die unsere Zivilisation bedrohen.”

Palästinensische und deutsche Terroristen hatten die Air-France-Maschine auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris in ihre Gewalt gebracht und zur Landung im ugandischen Entebbe gezwungen.

Es kam zu einer militärischen Befreiungsaktion, bei der 102 überwiegend israelische Geiseln gerettet werden konnten.

Drei Geiseln, 20 ugandische Soldaten und ein israelischer Elitesoldat sowie alle sieben Geiselnehmer kamen im Feuergefecht ums Leben.

Das Geschehene soll Netanjahu dazu bewegt haben, in die Politik zu gehen.

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