Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Wimbledon: Twitter macht Fernsehen

Access to the comments Kommentare
Von Euronews
Wimbledon: Twitter macht Fernsehen

<p>Der <a href="https://twitter.com/i/live/750261221098594304" rel="external"> Kurznachrichtendienst Twitter</a> strahlt Matches vom Tennis-Turnier in Wimbledon als Live-Streaming aus – eine Premiere. Die Bilder in High-Definition-Qualität werden in Zusammenarbeit mit dem US-TV-Netzwerk <span class="caps">ESPN</span> (Entertainment and Sports Programming Network) und den Organisatoren des Turniers angeboten. Besonderheit: “Programm” und “Werbung” sind untrennbar verflochten – der “Reporter” präsentiert zwischendurch die Produkte der Sponsoren. Die Vertragsbedingungen für die Wimbledon-Transaktion gab Twitter nicht bekannt.</p> <p>Twitter hatte die Streaming-App Periscope im Januar 2015 gekauft, bevor die App offiziell an den Start gegangen war. </p> <p>Im April dieses Jahres unterzeichnete Twitter einen 9-Millionen Euro-Vertrag, um künftig American Football-Spiele der National Football League (<span class="caps">NFL</span>) zu übertragen.</p> <p>Seit 2005 gehört die <span class="caps">ESPN</span>-Senderfamilie zu 80 Prozent <span class="caps">ABC</span> (American Broadcasting Company, ihrerseits im Besitz von The Walt Disney Company). Die restlichen 20 Prozent hält die Hearst Corporation.</p> <p>Im vergangenen Jahr war das Wachstum der aktiven Twitter-Nutzer – Menschen, die sich mindestens einmal im Monat einloggen – deutlich abgeflacht – die Zahl pendelte um 310 Millionen.</p> <p>Mehrere führende Technologie-Firmen des Silicon Valley investieren im Moment in Live-Streaming-Technologien.</p> <p>Facebook hatte im August 2015 eine eigene Live-Video-Funktion gestartet. Das Unternehmen zahlt nach Medienberichten (“Wall Street Journal”) Dutzenden von Medienunternehmen und Prominenten mehr als 45 Millionen Euro, damit sie den Dienst nutzen.</p> <p>Googles YouTube zeigt seit 2011 Live-Videos, seit kurzem auch 360-Grad-Aufnahmen, und probiert an einer “Go-Live”-Funktion in seiner mobilen App herum.</p> <p>Sigrid Ulrich</p>