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Abschied aus der Wiener Hofburg: Staatspräsident Fischer mahnt Nachfolger zur Wachsamkeit

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Abschied aus der Wiener Hofburg: Staatspräsident Fischer mahnt Nachfolger zur Wachsamkeit

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Knapp drei Monate vor der erneuten Bundespräsidentenwahl in Österreich hat sich Amtsinhaber Heinz Fischer aus der Hofburg verabschiedet. Mit Blick auf das Bexit-Votum der Briten plädierte Fischer in seiner letzten Rede im Wiener Parlament für einen unbedingten Verbleib Österreichs in der EU. Er forderte seinen Nachfolger auf, das Amt mit Augenmaß zu führen.

Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer von der rechtspopulistischen FPÖ hatte nach dem britischen Votum eine Abstimmung über den Austritt Österreichs ins Gespräch gebracht, seine Aussagen aber später relativiert. Hofers Mitbewerber Alexander van der Bellen von den Grünen hatte Hofer zurechtgewiesen und betont, wer eine solche Abstimmung auch nur erwähne, spiele mit dem Feuer.

Welcher der beiden Kandidaten in Zukunft die Amtsgeschäfte wahrnehmen wird, ist seit kurzem wieder offen. Die FPÖ, deren Kandidat Nordert Hofer die Wahl Ende Mai verloren hatte, hatte das Ergebnis zu Gunsten van der Bellens wegen formaler Fehler vor dem Verfassungsgerichtshof angefochten. Am 2. Oktober wird die Stichwahl wiederholt.

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