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"Die rote Schildkröte" - Ein verspielter, magischer, aquatischer Film


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"Die rote Schildkröte" - Ein verspielter, magischer, aquatischer Film

Unser Filmtipp diesmal: “La tortue rouge (Die rote Schildkröte)” von Michael Dudok De Wit.

Ein Schiffbrüchiger versucht, die Tropeninsel, auf der er gestrandet ist zu verlassen, wird jedoch von einer hartnäckigen roten Schildkröte daran gehindert, die jedes Mal, sein Bambusfloß zerstört.

Zu einer Art Revanche kommt es, als besagte Schildkröte an Land geht und sich eine seltsame Verwandlung vollzieht. Der Gestrandete ist bald nicht mehr allein, er wird sogar eine Familie gründen.

Die rote Schildkröte ist ein wundervoller Film des Niederländers Michael Dudok De Wit, der zehn Jahre brauchte, um sein Werk zu vollenden.

Den Anfang machte das berühmte japanische Studio Ghibli, das von seinem Kurzfilm “Père et fille (Vater und Tochter)” so angetan war, dass es vorschlug, seinen ersten Langfilm zu drehen und zu koproduzieren. Père et fille wurde 2001 mit dem Oscar für den besten Animationskurzfilm ausgezeichnet.

“Die rote Schildkröte” ist ein Film ganz ohne Dialoge, was durch die Musik, die Geräusche und Klänge der Natur kompensiert wird. Ein verspielter, magischer, aquatischer Film, mit wunderschön gezeichneten Landschaften.
Ein bewegender Film, der in Cannes in der Sektion “Un certain regard” mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde.

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