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Wissenswert: 7 Fakten über Waffen in den USA

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  • In den USA gibt es 2,9 mit Schusswaffen verübte Tötungsdelikte auf 100.000 Einwohner

    Das geht aus einer Studie des Uno-Büros zur Bekämpfung von Drogen und Kriminalität hervor.

    Die Studie zeigt auch: die USA sind nicht Weltrekordhalter, das ist Honduras mit 68,43.

    Ebenso ergibt sich aus der Studie auch, dass in Kanada die Rate bei 0,51 mit Schusswaffen verübten Tötungsdelikten auf 100.000 Einwohnern liegt, in Frankreich bei 0,06, in England und Wales bei 0,07 und in Deutschland bei 0,19.

    Erweitert man die Statistik auf ALLE Tötungsdelikte, also auch auf die nicht mit Schusswaffen verübten Tötungsdelikte, liegt Honduras nach wie vor weit vorn mit 90,4 Tötungsdelikten auf 100.000 Einwohner. Jedoch liegen die vergleichbaren Zahlen für die USA (4,7), Kanada (1,5) Frankreich (1,0), Großbritannien (1,0) und Deutschland (0,8) nicht mehr so weit auseinander.

    Ohne leichten Zugang zu Schusswaffen, so könnte man sagen, finden die Menschen eben andere Möglichkeiten sich umzubringen.

  • Widerstand gegen Waffenrechtsreform

    Die Pläne von US-Präsident Barack Obama zur Verschärfung des Waffenrechts stoßen auf Widerstand Obama wirft dem Kongress vor, US-Bürger, die ISIL-Webseiten im Internet besuchen, auf Flugverbotslisten zu setzen, nicht aber diese Menschen davon abzuhalten, ein Sturmgewehr zu kaufen.

    “Wenn ein erwiesener ISIL-Sympathisant in ein Waffengeschäft oder auf eine Waffenmesse geht, um so viele Waffen und so viel Munition, wie er will, zu kaufen, dann gibt es nichts, was ihn daran hindert.”

    Jeder Versuch vernünftige Waffenkontrollgesetze zu erlassen, so Obama, werde als tyrannische Zerstörung des Zweiten Verfassungszusatzes aufgefasst.

  • Die National Rifle Association (NRA) gibt jährlich 2,67 Milliarden Euro für politische Lobbyarbeit aus

  • Obama wirft der Waffenlobby vor, sich Gesprächen über eine Verschärfung des Waffenrechtes zu verweigern.

  • Demokratisches Defizit? Öffentliche Meinung und politische Realität nicht im Einklang

  • Eine vom Pew Research Center harausgegebene Studie zeigt, dass zwei Jahre nach der Verschärfung der Überprüfung von Waffenkäufern die Meinung der Bevölkerung nicht mit der ihrer Abgeordneten übereinstimmt.

    88 % der Amerikaner sind demnach für eine weitere Verschärfung der Käuferüberprüfung

  • Die USA haben die höchste Waffendichte der Welt

    In den USA gibt es 90 Waffen in Privatbesitz auf 100 Bürger.

    Das liegt weit über den Zahlen für den bürgerkriegsgeschüttelten Jemen, der mit 55 Waffen in Privatbesitz auf 100 Bürger die zweithöchste Waffendichte besitzt, und der Schweiz, die mit 44 Waffen in Privatbesitz auf 100 Bürger die höchste Schusswaffendichte in Europa aufweist.

    Interessanterweise ist die Zahl der mit Schusswaffen verübten Tötungsdelikte pro 100.000 Bewohner in der Schweiz mit 0,7 deutlich niedriger als in den USA (2,9).

  • Die Attentäter von Paris ‘hätten in den USA legal ihre Waffen erwerben können’

    Die demokratische Senatorin Dianne Feinstein stellte fest, dass die Kouachi-Brüder, die für die Pariser Anschläge mitverantwortlich waren, legal in den USA Waffen hätten erwerben können, und das obwohl sie auf der Schwarzen Liste von Terrorismusverdächtigen standen.

    Zwischen 2004 und 2014 seien mehr als 2.000 Transaktionen erfolgt, an denen Terrorismusverdächtige beteiligt waren.

  • Auch nach Sandy Hook kommt es zu Schießereien an US-Schulen

    Im Dezember 2012 stürmte Adam Lanza in die Sandy Hook Grundschule und erschoss 20 Schüler und sechs Erwachsene.

    Seit 2013 verfolgt Everytown, eine Lobbygruppe, die für die Verschärfung des Waffenrechtes eintritt, Schusswechsel an Bildungseinrichtungen.

    Bis 2015, fand Everytown heraus, gab es 160 Zwischenfälle, mit 59 durch Schusswaffen verursachte Tötungen und 124 nicht tödliche Verwundungen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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