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Dallas: Verfolgte Polizistenmörder ursprünglich anderen Plan?

Der Polizistenmörder von Dallas plante offenbar eine noch umfangreichere Attacke als die tödlichen Schüsse auf die Beamten.

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Dallas: Verfolgte Polizistenmörder ursprünglich anderen Plan?

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Der Polizistenmörder von Dallas plante offenbar eine noch umfangreichere Attacke als die tödlichen Schüsse auf die Beamten. Der Polizeichef von Dallas erklärte, darauf deuteten unter anderem Einträge in einem Tagebuch und der in der Wohnung des Täters gefundene Sprengstoff.

Der 25-jährige Micah Johnson erschoss in der Nacht zu Freitag während einer Demonstration gegen Polizeigewalt fünf Polizisten und verletzte fünf weitere sowie zwei Zivilisten. Als Motiv gilt Hass auf Weiße. Facebook-Einträge und andere Äußerungen des Afghanistan-Veterans lassen darauf schließen, dass Johnson Sympathien für afro-nationalistische Ideen und schwarze Extremistengruppen hatte.

US-Präsident Barack Obama will nach Angaben des Weißen Hauses am Dienstag Dallas besuchen und dort unter anderem auf einer überkonfessionellen Gedenkfeier sprechen. Er hatte zuvor an die Einheit der Nation appelliert und dazu aufgerufen, nach vorn zu blicken. Den Polizistenmörder bezeichnete Obama als “verrückten” Einzeltäter.