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Frontex bereitet Stresstest für Schengenaußengrenze vor

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Frontex bereitet Stresstest für Schengenaußengrenze vor

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Bei sechs Operationen sind im Mittelmeer am Dienstag nahezu 1.000 Migranten aufgegriffen worden. Die italienische Küstenwache fand auf einem Schiff auch vier Leichen, die Migranten waren offenbar erstickt. Nach Angaben der europäischen Grenzschutzagentur Frontex ist die Zahl der in der EU eintreffenden Migranten seit April zurückgegangen. Frontex-Chef Fabrice Leggeri kündigte für den Herbst einen “Stresstest” zur Verwundbarkeit der EU-Außengrenze an.

“Es geht nicht darum, Länder zu bestrafen. Es geht um die kollektive Stärkung der Schengenzone. Es geht darum die Außengrenze zu stärken. Heute gibt es einen Mechanismus, der Schengen Evaluierungs-Mechanismus genannt wird”, sagte Leggeri.

Der UN-Sondergesandte für Migration, Peter Sutherland, verurteilte das Vorgehen einiger europäischer Staaten in der Migrationskrise. Deutschland nahm er von seiner Kritik ausdrücklich aus.

“Die Realität ist, dass die UN oder die EU verantwortlich gemacht werden, für etwas, was das das Versagen ihrer Mitgliedsstaaten ist. Diese Regierungen spielen im europäischen Kontext die nationalistische Karte”, klagte Sutherland.

Am römischen Bahnhof Tiburtina kampieren inzwischen mehr als 300 Migranten. Seit der Schließung der Notunterkunft Baobab im vergangenen Jahr hat sich der zweitgrößte Bahnhof der italienischen Hauptstadt zum Anlaufpunkt für Migranten in Rom entwickelt.

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