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Großrazzia gegen Sklavenhaltung in Rumänien: Polizei befreit Männer und Kinder

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Großrazzia gegen Sklavenhaltung in Rumänien: Polizei befreit Männer und Kinder

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Die rumänische Polizei hat bei einer Großrazzia mindestens fünf Männer und Kinder aus den Fängen einer Bande der rumänischen Holzmafia befreit. Das Polizeipräsidium in Bukarest teilte mit, die teilweise körperlich oder geistig behinderten Opfer seien möglicherweise jahrelang wie Sklaven in Ketten gehalten worden. Es bestehe auch der Verdacht, dass einige der Gefangenen vergewaltigt oder sexuell missbraucht wurden.

Unter den Opfern waren offenbar zahlreiche Minderjährige

Die Polizei beschlagnahmte umgerechnet über 50.000 Euro, ein Kilogramm Gold, Kettensägen und drei Lastwagen. 90 Personen stünden im Verdacht, insgesamt 40 wehrlose Menschen verschleppt und ausgebeutet zu haben. Die Verdächtigen hätten ihre Opfer geschlagen oder anderweitig misshandelt, zum Holzfällen oder anderen Zwangsarbeiten genötigt oder zum Betteln geschickt.

An der Razzia in Berevoești nördlich der Hauptstadt Bukarest waren 160 auf den Kampf gegen das organisierte Verbrechen spezialisierte Einsatzkräfte beteiligt.

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